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Bayern 2

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Das ARD-Nachtkonzert (II)

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
radioWissen

Kraftwerk Von Models, Robotern und Computern Klang-Räume Musik und Akustik Das Kalenderblatt 28.1.1813 Jane Austens "Stolz und Vorurteil" erscheint Von Susi Weichselbaumer Kraftwerk - von Models, Robotern und Computern Autor und Regie: Markus Mayer Als 1974 die Pop-Band Kraftwerk mit der Single "Autobahn" einen Welthit landete, war nicht abzusehen, was für eine einzigartige Karriere diese Gruppe vor sich haben sollte. Die vier Düsseldorfer entwickelten auf einer Handvoll Alben einen futuristischen Entwurf von Popmusik und Gesellschaft, der Vorbild wurde für spätere Musik-Genres wie Techno, House, Hiphop und Synthie-Pop. Ralf Hütter, Florian Schneider, Karl Bartos und Wolfgang Flür schufen, mit rein synthetischen Klangfarben arbeitend, ein bewusst naives Abbild der modernen Welt. Das erregte die Aufmerksamkeit von Pop-Stars wie David Bowie und Michael Jackson, die eine Zusammenarbeit anfragten, doch die Gruppe, die sich als Streichquartett verstand, das anstelle von Streichinstrumenten Synthesizer einsetzt, verzichtete darauf. Tatsächlich waren Konzeptalben wie "Radio-Aktivität", "Trans Europa Express", "Mensch Maschine" und "Computerwelt" von den Vorstellungen einer German Pop Art geprägt, welche u.a. vom bildenden Künstler Emil Schult, der als fünftes Gruppenmitglied Cover gestaltete und Liedtexte schrieb, eingebracht wurden. Kraftwerk sind und waren visionär: Die von der Gruppe beschriebenen Prozesse sind heute kulturelles Allgemeingut der westlichen Konsum- und Mediengesellschaft. Klang-Räume - Musik und Akustik Autor und Regie: Martin Schramm Antike Theater, gotische Kathedralen, aristokratische Festsäle, moderne Konzerthäuser: Musik erklingt durch die Jahrhunderte in ganz unterschiedlichen Bauwerken und Räumlichkeiten. Und deren Akustik prägt damals wie heute ganz maßgeblich, wie diese Musik klingt; reicht von ganz trocken bis extrem hallig, von ganz leise bis donnernd-dröhnend. Der Raum wird zum Instrument, das gleichsam immer "mitspielt". Doch wer hat dieses "Instrument", sprich die Akustik der bespielten Räume eigentlich gestaltet? Lange Zeit, so scheint es, ist sie eher ein "Nebenprodukt" der Architektur, mit der Musiker eben klar kommen müssen, die sie aber auch inspiriert. So wird manche Komposition vielleicht erst aus der Architektur der Zeit heraus "geboren". Die Idee, Räume speziell für die Bedürfnisse von Musikern zu schaffen, setzt sich erst im 19. Jahrhundert durch. Und die Akustik in diesen Räumen dann gleichsam "maßzuschneidern" - also nicht mehr dem Zufall zu überlassen, sondern gezielt zu berechnen und zu gestalten, gelingt Ingenieuren erst im 20. Jahrhundert. Doch die "gute Akustik an sich" kann es nicht geben. Akustik ist und bleibt eine Frage sehr persönlicher Maßstäbe und individueller Hörgewohnheiten. Und die können sich ändern. Moderation: Birgit Magiera-Fermum Redaktion: Andrea Bräu

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Ambulante Reha - das nächste Big Business? Von Gabriele Uitz und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Buch-Favorit: Timo Berger "Buneos Aires. Eine literarische Einladung" Musik-Favorit: Okay Kaya, "Watch this Liquid Pour Itslef", Gespräch mit Dagmar Golle Hörbuch-Favorit: George Orwell, "Über Nationalismus" Fernseh-Favorit: "Komödienstadl - Der Beste der Besten", BR Fernsegen am 2.Feb. 20.15 Uhr, Gespräch mit Autor Jürgen Kirner Podcast-Entdecker: Weltbewegende Weiblichkeit, Gespräch mit Jasmin Körber Film-Favorit: "Die Wütenden" Moderation: Christoph Leibold

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Der Berliner Sportpalast Nazi-Aufmärsche, Ballfeste, Radrennen Das Kolosseum Ein Bau für Blut, Brot und Spiele Das Kalenderblatt 28.1.1813 Jane Austens "Stolz und Vorurteil" erscheint Von Susi Weichselbaumer Der Berliner Sportpalast - Nazi-Aufmärsche, Ballfeste, Radrennen Autorin: Reante Eichmeier / Regie: Eva Demmelhuber Der Berliner Sportpalast war ein Palast der Superlative. 1910 als größte Veranstaltungshalle Berlins eröffnet, sollte er dem exponentiellen Bevölkerungswachstum gerecht werden: eine Halle für Massenveranstaltungen, mit der damals größten Kunsteisbahn in Europa und mit Eintrittspreisen, die für Menschen aller Schichten erschwinglich waren. Aber trotz der Superlative schrammten die wechselnden Betreiber immer wieder knapp an der Pleite vorbei - sogar in den massenbewegten Zwanziger Jahren, als der Sportpalast einen Boom erlebte. Während eine Sportschule umfangreiche Trainingsmöglichkeiten für männliche wie weibliche Sportwillige bot, sorgte ein breites Veranstaltungsangebot für ein volles Haus: Eishockey, Boxkämpfe, das jährliche Sechstagerennen, Konzerte, Tanzpartys... Auch politische Gruppen aller Couleur mieteten die Halle für ihre Zwecke. Nicht zuletzt die aufstrebenden Nationalsozialisten nutzten den Sportpalast für Massenkundgebungen - und blieben ihm auch nach der Machtübernahme treu. 1943 inszenierte Goebbels dort seine berüchtigte Rede "Wollt ihr den totalen Krieg". 1973 wurde der Sportpalast abgerissen. Das Kolosseum - ein Bau für Blut, Brot und Spiele Autor: Lukas Grasberger / Regie: Martin Trauner Das Kolosseum ist bis heute das größte jemals gebaute Amphitheater - und diente Sportarenen rund um den Globus als architektonisches Vorbild. Die heut e legendenumrankte Bauruine im Zentrum Roms war einst äußerst belebt. Blutige Gladiatorenspiele wurden darin ebenso abgehalten wie Tierkämpfe oder Schiffsschlachten, für die die Römer die Arena mit Hilfe eines ausgeklügelten Leitungssystems unter Wasser setzten. Doch das "Amphitheatrum Flavium" - so sein ursprünglicher Name- diente nicht nur zur Unterhaltung der kaiserlichen Untertanen. Das Kolosseum war auch eine in Stein gemeißelte Manifestation von Macht. Hinrichtungen fanden in der Arena genauso statt wie die Kämpfe furchtloser Gladiatoren, die das Selbstbild der Römer als tugendhafte, tapfere Soldaten bis in die entlegensten Winkel des Reiches verbreiten sollten. Über mehr als 450 Jahre konnte das Amphitheater mit seinen blutigen Spektakeln so seine identitätsstiftende Wirkung entfalten. Dank einer speziellen Mischung des "römischen Betons", der die ausgefeilte Konstruktion verband, überlebten große Teile des Kolosseums indes das römische Imperium - und fungieren bis heute als weit sichtbares Wahrzeichen der "ewigen Stadt". Moderation: Christian Schuler Redaktion: Nicole Ruchlak

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Wolfgang Fischer, Schauspieler Wiederholung um 22.05 Uhr Er vermietet für zwölf Euro pro Quadratmeter und gewährt lebenslanges Wohnrecht. Der 76-jährige Schauspieler Wolfgang Fischer ist vielen bekannt aus bayerischen Sendungen wie "Münchener Geschichten", "Zur Freiheit" und "München 7".

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Geschlechtsunterschiede in der Medizin Werden Frauen benachteiligt? Von Daniela Remus In der Medizin ist offenbar der Mann das Maß aller Dinge, zumindest bisher. Ob Medikamententests, Implantate oder Impfdosierungen, alles wird meist nur an Männern getestet und ausprobiert. Denn Testreihen mit Frauen gelten wegen der schwankenden Hormonspiegel als wissenschaftlich schwieriger auszuwerten als Experimente mit Männern. Aber es wird immer deutlicher: "Eine Medizin für alle" ist nicht das Optimum. Krankheiten äußern sich bei Männern und Frauen anders, deren Schmerzwahrnehmung und auch ihre Immunsysteme unterscheiden sich. Denn die Geschlechtshormone beeinflussen die Immunzellen, deshalb erkranken Frauen beispielsweise weitaus seltener an Infektionskrankheiten als Männer. Wenn sie sich jedoch infizieren, dann verläuft die Krankheit bei ihnen deutlich schwerwiegender. Noch steht die Wissenschaft am Anfang, aber immer mehr Medizinerinnen und Mediziner fordern, dass sich etwas ändern muss, damit unser Gesundheitssystem den biologischen Unterschieden gerecht wird. Redaktion: Iska Schreglmann

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Anrufsendung - Ist das noch Spaß oder schon Mobbing Elke Dillmann im Gespräch mit anrufenden Kindern und Frau Professor Mechtild Schäfer, Mobbingforscherin Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!)

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Geschenkeprofis Blöde Geschenke Von Silke Wolfrum Erzählt von Pauline Fusban Als Armin zu Besuch kommt und Geschenke für Biene und Floh dabei hat, freuen die sich riesig. Aber als sie die Geschenke ausgewickelt haben, kommt ihnen vor allem ein Gedanke: Rache!

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Nachtstudio

Wildes Denken verbietet alles, sogar sich selbst Moderation: Thomas Kretschmer Ein seltener Fall in der Poesie: ein offener Streit zwischen zwei Dichtern. "Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume", fragte Günter Eich - mit kaum verhohlenem Bezug auf Bert Brechts "Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist". War Brechts Absage an Baummetaphern ein Fall von Cancel Culture, ein Versuch das Gespräch über Bäume zu verbieten, weil es gerade Wichtigeres zu besprechen gab? Und wäre das abgrundtief böse oder irgendwie doch im Kern eine gute Sache? Wildes Denken, das tagtäglich zwischen der Skylla spätrömischer Dekadenz und der Charybdis postmoderner Beliebigkeit munter hin- und herschippert, ohne je einen Mann an diese Monster verloren zu haben, dieses Magazin probiert nun endlich das letzte aller Mittel aus: es verbietet. Und was? Vielleicht sich selbst? Oder das Verbieten an sich, das keine andere Meinung als die eigene erträgt?

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Dienstag

Charlotte Casiraghi und Robert Maggiori unternehmen eine philosophische Reise in die Welt der Gefühle und entwerfen dabei eine imaginäre Inselwelt, in der unsere Gemütszustände - Angst, Liebe, Eifersucht, Sanftheit und Sehnsucht - verortet sind und die unsere Existenz bestimmen. Anschließend: nemo - Das literarische Ratespiel

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Wolfgang Fischer, Autor Wiederholung von 16.05 Uhr Er vermietet für zwölf Euro pro Quadratmeter und gewährt lebenslanges Wohnrecht. Der 76-jährige Schauspieler Wolfgang Fischer ist vielen bekannt aus bayerischen Sendungen wie "Münchener Geschichten", "Zur Freiheit" und "München 7".

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Past Present Future

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 29.1.1929 - Papierwerke Nürnberg melden Tempo zum Patent an

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Ludger Hofmann-Engl: Symphonische Arbeit Nr. 2 (Nationales Symphonie-Orchester des Polnischen Rundfunks: Szymon Kawalla); Ulrich Schultheiß: "Faust-Paraphrasen" (Thomas Hitzlberger, Georg Schütz, Klavier); Heinrich Hartl: Harfenkonzert, op. 72 (Maja Taube, Harfe; Cappella della Corde Augsburg: Wolfgang Gayler); Christoph Weinhart: "Ohne Augenmaß" (Katharina Weithaler, Sprecherin; Birgit Förster, Violoncello; Christoph Weinhart, Klavier; Dirk Semmler, Perkussion); Dieter Buwen: "Fantasie à cinq passages progressifs" (Dorian Keilhack, Klavier); Rainer Pezolt: Divertimento (Bläserensemble der Musikhochschule Würzburg: Stefan Klingele)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert c-Moll, KV 491 (Olli Mustonen, Klavier; Münchener Kammerorchester: Alexander Liebreich), Joseph Haydn: Streichquartett d-Moll, op. 9, Nr. 4 (Auryn Quartet), Nino Rota: Divertimento concertante (Michinori Bunya, Kontrabass; Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Marcello Viotti), Georges Bizet: "Jeux d'enfants", op. 22 (Yaara Tal, Andreas Groethuysen, Klavier); Sergej Rachmaninow: "Die Toteninsel", op. 29 (Staatliches Akademisches Sinfonieorchester der UdSSR: Jewgenij Swetlanow)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Carl Philipp Emanuel Bach: Symphonie e-Moll, Wq 178 (Orchestre de Chambre de Lausanne: Christian Zacharias); Charles Koechlin: Aus "L'Album de Lilian", op. 149 (Michael Korstick, Klavier); Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-Moll - "Schicksals-Symphonie" (The Netherlands Symphony Orchestra: Jan Willem de Vriend)

04.58 Uhr
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