Webradio und Livestream

Spezialtipp

Hörspielserie in 10 Folgen

Bild: HR/Annika Weertz

Sonntag, 22:00 Uhr HR2

10 Atemzüge

Hörspielserie in 10 Folgen

Von Simone Buchholz, Mareike Fallwickl, Berit Glanz und Karen Köhler, Regie: Silke Hildbrandt. Jeweils zwei Folgen immer Sonntags, ab dem 02.10.22 in hr2 kultur. (v.l.n.r.) Silke Hildebrandt (Regie), Lou Strenger (Chris), Milena Arne Schedle (Lauren) und Altine Emini (Anne).

Tagestipp

Heute, 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Mein hohles Herz singt Lieder der Versammlung Eine Collage, entstanden zur Zeit des körperlichen Abstands Von Hannes Becker, Nina Bussmann, Dmitrij Gawrisch, Maren Kames, Julia Kandzora, Judith Keller, Thomas Köck, Joël László, Jan Schomburg, Kevin Rittberger, Gerhild Steinbuch, Lena Vöcklinghaus Regie: Henri Hüster Mit: Leonie Benesch, Susanne Bredehöft, Bastian Dulisch, Anna Eger, Till Firit, Lukas Gander, Jens Harzer, Mareike Hein, Ingo Tomi, Katharina Hofmann, Sebastian Hufschmidt, Marie Popall, Mateja Meded, Sylvana Seddig, Gabriel Schneider, Julia Franz Richter, Maria Schrader, Lilith Stangenberg, Mervan Ürkmez, Lena Vogt, Jenny Weichert, Genet Zegay Komposition: Max Andrzejewski, Florentin Berger-Monit, Johannes Wernicke, Sophia Kennedy, Andreas Spechtl Ton: Kay Poppe Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: 86"27 Entstanden unter dem Eindruck des ersten Lockdowns ist das Hörspiel heute Zeitzeugnis und zugleich fortlaufende Einladung zum Einander-(Zu)hören. Begonnen hat alles mit einer Stimme, aufgenommen mit dem Handy. Es beginnt mit Ratlosigkeit und dem Gefühl einer echten Ungewissheit, die sich von sonst empfundenen Unsicherheiten radikal unterscheidet. Wer macht wann wieder wo Kunst? Der alleine ist und schreibt und zeichnet? Der zusammen ist in einem Raum und spricht und spielt? Der sich bewegt und andere berührt? Wie schnell vergisst eine Gesellschaft, was sie braucht? Diese Fragen werden untereinander diskutiert und führen zur Ermüdung, denn es gibt ja gerade eine echte Gefahr. Aber was tun wir jetzt? Die Sehnsucht nach Gemeinsamkeit ist größer denn je. Von dieser Zeit zu erzählen, ohne nur von dieser Zeit zu erzählen. Das haben wir uns vorgenommen. Zusammensein, zusammen handeln, das tun auch die, die alleine sind und an die anderen denken. Autorinnen und Autoren schreiben Texte, die aus der schreibenden Einsamkeit heraus einen Raum für eine Gemeinschaft aufmachen. Erzählen als Solidarität: Wir funken Geschichten raus aus der Quarantäne und denken aneinander und denken miteinander nach. Wie können wir uns jetzt versammeln, wenn wir uns nicht versammeln können? Vielleicht beim Zuhören, das ja ohnehin am Anfang steht, wenn man darüber nachdenkt, was es heißt, füreinander da zu sein, solidarisch zu sein miteinander. "Bevor wir angefangen haben zu schreiben, saßen die Bildschirmköpfe von Thomas, Gerhild und mir auch leuchtend in so einem mitternächtlichen Meeting und haben sich im Brustton der Überzeugung gegenseitig versichert, wir würden auf gar keinen Fall irgendwas über Corona schreiben, auf gar keinen Fall. So dass ich beim Schreiben ständig den Kopf schütteln und schmunzeln musste, während es so fast monothematisch aus mir rausgeplätschert ist." (Auszug aus dem Hörspiel, Maren Kames) "Meine Fragen sind: Wer ist noch da, wo sind sie, und mit wem kann ich mich verbünden?" (Dorothee Elmiger) Hörspiel über die Kunst in Zeiten der Isolation Mein hohles Herz singt Lieder der Versammlung Länge: 86:32 Minuten

Konzerttipp

Heute, 02:07 Uhr Deutschlandfunk

Klassik live

Raderbergkonzerte 2021/2022 Werke von Scarlatti, Mozart und Ravel Elisabeth Brauß, Klavier Aufnahme vom 11.1.2022 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

Hörspieltipp

Heute, 14:00 Uhr rbb Kultur

Hörspiel

Tabula Rasa - Teil 2 Von Dunja Arnaszus Mit Nina Kronjäger, Britta Steffenhagen, Mareike Beykirch, Benjamin Radjaipour, Lars Rudolph, Lisbeth von Gagern, Georg Schmidt Musik: Thomas Wenzel und Ruth May Regie: Dunja Arnaszus Als Hella zu Hause auszieht, bleibt ihre Mutter Esther allein zurück und mit ihr all die Dinge, von denen sie sich unmöglich trennen kann. Da wäre die Sammlung von Strohhüten, die sie an Hellas verstorbenen Vater erinnern oder dessen Sammlung von Geräten für die Olivenernte, für die sie einst jeden Herbst zur sizilianischen Familie fuhren. Mit der Zeit kommen immer noch ein paar mehr Dinge dazu: materialisiertes Leben. Hella dagegen kann immer weniger mit "Dingen" anfangen. Minimalismus ist ihre Devise. Ihrer Mutter würde sie am liebsten einmal das "SpaceGirl" aus ihrer LieblingsAntiMessieSendung "Platz da!" vorbeischicken. Als Hella nach ein paar Jahren, inzwischen mit Freund und Kind, tatsächlich mehr Platz braucht, bittet sie Esther um das Haus. Da bricht er offen aus, der Generationenkonflikt um Ressourcen, spinnerte Ideen und gegenseitige Verbindlichkeiten und ein MutterTochterStreit um die Definitionsmacht über die gemeinsame Vergangenheit. Ein Hörspiel wie ein gefundenes Fressen für alle, die schon immer den ganzen Krempel loswerden wollten, oder an ihren Sammlungen hängen, als hätten schon morgen vielleicht plötzlich alle Läden zu.

Featuretipp

Heute, 20:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

Leben und Sterben eines Utopisten Der Gesellschaftsreformer Rudolf Bahro Von Matthias Eckholdt Produktion: SWR 2004

Podcast

Deutschlandfunk Kultur

Furcht und Ehrfurcht - Die zwei Seiten des Heiligen

Ohne Furcht und Ehrfurcht ist das Heilige nicht zu verstehen. Das schrieb der Religionswissenschaftler Rudolf Otto schon vor über 100 Jahren. Sein Buch „Das Heilige“ war damals ein Bestseller und ist bis heute einflussreich. Von Kirsten Dietrich www.deutschlandfunkkultur.de, Religionen

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NDR

Die letzte Flucht (1/2)

Bestseller-Krimi nach dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Schorlau. Bernhard Voss, Professor am Fachbereich Pharmakologie der Berliner Charité, wird beschuldigt, die neunjährige Jasmin entführt, missbraucht und ermordet zu haben. Alle Indizien sprechen gegen ihn. Sein Anwalt engagiert den Privatermittler und Ex-Polizisten Georg Dengler aus Stuttgart, um Voss´ Unschuld zu beweisen. Zur gleichen Zeit wird Dirk Assmuss, hochrangiger Marketingspezialist eines großen Pharmakonzerns, entführt. Wolfgang Schorlau: "Ich schrieb diesen Roman, um zu verstehen, wie das Gesundheitswesen funktioniert. Nun weiß ich es. Ich stehe immer noch unter Schock." Mit: Bernd Stegemann (Dirk Asmuss), Maren Eggert (Kommareck), André Szymanski (Schöttle), Bernhard Schütz (B. Voss), Gabriela Maria Schmeide (Christine), Frank Stöckle (Dengler), Jeannette Spassova (Olga), Tilo Werner (R. Voss), Gerd Wameling (Lehmann), Anne Weber (Biggi), Wolf-Dietrich Sprenger (Sc

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