Hörspiele

Mittwoch 09:05 Uhr MDR KULTUR

Asimovs Erben (3/5)

Fünf Geschichten zur künstlichen Intelligenz: Die Ordnung der Sicherheit Von Frank Naumann (Ursendung) Folge 3: "Die Ordnung der Sicherheit" Inzwischen begegnen uns die Roboter nicht nur im Seniorenheim; zunehmend finden sie auch auf unseren Straßen und in öffentlichen Verkehrsmitteln Anwendung. Der Grund liegt auf der Hand: Roboter streiken nicht, bekommen keinen Lohn und bestehen nicht auf eine 35- Stunden-Woche. Außerdem sind sie unbestechlich - was sich allerdings auch als Nachteil für denjenigen erweisen kann, der sie einsetzt. Regie: Nikolai von Koslowski Komponist: Ralf Haarmann Produktion: MDR 2020 (30 Min.)

Mittwoch 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Monster (3/4) Von Yishai Sarid Der Kampf mit der Erinnerung an den Holocaust Übersetzung aus dem Hebräischen: Ruth Achlama Komposition: Dirk Leyers Einrichtung und Regie: Detlef Meißner Anschließend: WDR 3 Foyer

Mittwoch 20:00 Uhr NDR kultur

Hörspiel

Mutters Courage Mutters Courage Übersetzung aus dem Amerikanischen: Ursula Grützmacher Komposition: Stanley Walden Regie: Jörg Jannings Mit George Tabori, Brigitte Kahn, Günter Einbrodt, Klaus Fischer, Rainer Frieb, Nico Grünecke, Jörg Höpfner, Ursula Höpfner, Detlef Jacobsen, Murray Levy, Veronika Nowag und Brigitte Röttgers RIAS Berlin/NDR/SDR 1979, 89 Min. Die Leidensgeschichte des jüdischen Volkes war bei George Tabori ein Motiv, das sein Werk bestimmte. In "Mutters Courage" hatte es eine seiner persönlichsten Ausformungen gefunden. Tabori erinnert sich an die Deportation seiner Mutter von Budapest nach Auschwitz und die Geschichte ihrer Rettung, einer Rettung, die sie ihrer "Courage" verdankt. Es ist eine sehr zärtliche Geschichte, in der der Sohn, gesprochen von Tabori selbst, sich die Freiheit nimmt, erzählerisch Tabus zu brechen. Und wie immer bei Tabori liegen Komik und Schmerz nah beieinander. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel

Mittwoch 20:05 Uhr Bayern 2

radioKrimi

Zwei Fremde im Zug (1/2) Aus dem Amerikanischen von Anne Uhde Von Patricia Highsmith Mit Peter Fricke, Matthias Haase, Jens Wawrczeck, Esther Hausmann, Yvonne Devrient, Karin Schröder und anderen Bearbeitung: Bernd Lau/Walter Adler Regie: Walter Adler SDR/NDR 1994 Zum 25. Todestag von Patricia Highsmith "Ich bringe Ihre Frau um und Sie meinen Vater!" Der Fremde, den der junge, aufstrebende Architekt Guy Haines im Zug kennenlernt und der sich als Charles Anthony Bruno vorstellt, macht den schier unglaublichen Vorschlag, jeweils einen Mord für den anderen zu begehen. Was sich wie das Hirngespinst eines offensichtlich psychopathischen Alkoholikers ausnimmt, wird wenige Tage später erschreckende Realität. Bruno erwürgt Miriam, Guys Frau, und erwartet im Gegenzug die Ermordung seines Vaters. Guy ist entsetzt. Aber warum geht er nicht zur Polizei? Warum vertraut er sich nicht einmal der Frau an, die er liebt und demnächst heiraten will? Obwohl Guy den weinerlichen, aufdringlichen Bruno verabscheut, kommt er nicht von ihm los.

Mittwoch 21:00 Uhr NDR 90,3

Plattdeutsches Hörspiel

Kläuser up Wulk söben Von Rudolf Kollhoff Kläuser: Eberhard Bremer Betty: Anne Moll Willi: Rudolf Korf Tine: Birte Kretschmer Lehrerin: Anke Korf-Neumann Martha Salewski: Irmgard Kummerow und Wirt Hein: Manfred Brümmer Regie: Frank Grupe RB/NDR 2003 Kläuser ist ein braver Familienvater, so "normal", wie man nur sein kann. Und plötzlich schwebt über der Idylle zwischen Hobbywerkstatt und Skatabend eine dunkle Wolke: "Die Frau ist so komisch"! Was kann sie nur haben? Nach tiefen Grübeleien und fleißigem Gedankenaustausch mit dem Kumpel glättet sich Kläusers Stirn und das Kreuz wird wieder breit wie ehedem, denn es gibt nur eine Erklärung: Kläuser wird noch einmal Vater! Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Der Autor Rudolf Kollhoff wurde 1957 in Wolgast (Vorpommern) geboren. Ursprünglich arbeitete er in der Gastronomie, später auch als Ausbilder, aber ein Fernkurs "kreatives Schreiben" brachte ihn auf anderen Kurs: Seit 1992 schreibt er, unter anderem auch Horror- und Western-Heftromane, die er unter Pseudonym verfasst. Er wohnt in der Nähe von Greifswald. 21:00 - 21:05 Uhr NDR 90,3 Nachrichten für Hamburg

Mittwoch 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Fünf Flure, eine Stunde Hörspiel in einem Take Von Luise Voigt Regie: die Autorin Mit: Lisa Charlotte Friederich, Philippe Ledun, Nele Niemeyer, Pirmin Sedlmeir, Anna Sonnenschein Musik und Geräuscheffekte: Milena Kipfmüller und Klaus Janek Ton: Thomas Rombach Produktion: HR/SWR/Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: 53"35 (Ursendung) O-Töne von fünf Pflegekräften eines Altenheims wurden in der Stunde von 8 bis 9 Uhr aufgenommen und später nachgesprochen. Während die Bewohner ihre letzte Zeit verbringen, stehen die Pfleger unter Druck. Wie sich begegnen in so ungleicher Zeit? Realität im Altenheim: Während den Bewohnern nur noch wenig Zeit in ihrem Leben bleibt, stehen die Pfleger auf ganz andere Weise unter Zeitdruck. Helfende und Hilfsbedürftige sind streng getaktet, unfreiwillig und unabwendbar. Hinter vermeintlich banalen Gesprächen über das Wetter, den gewünschten Brotbelag und das gesundheitliche Befinden tritt auch das zum Vorschein: die Ausweglosigkeit des Seins in der Zeit, die stetig voranschreitet. ,Fünf Flure, eine Stunde" ist ein Wahrnehmungsspiel. Luise Voigt und ihr Team haben am 20.5.2019 zwischen acht und neun Uhr morgens die O-Töne von fünf Pflegern aufgenommen. Die Aufnahmen wurden transkribiert, übereinandergelegt und durch Schauspieler nachgesprochen. Sie spielen zurück, was tatsächlich stattgefunden hat. Aufgenommen in nur einem Take, verlangte die Produktionsweise den Agierenden ab, was die reale Situation bestimmt hatte: Sich in einer begrenzten Zwischenzeit aufeinander einzulassen. Luise Voigt, geboren 1985, Regisseurin, Autorin, Medienkünstlerin. Studium der Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen. Sie inszeniert in der freien Theaterszene, an staatlichen Bühnen und realisiert Hörspiele. 2005 Weimarer Hörspielpreis für ihr Erstlingswerk "Weltall-Erde-Mensch", entstanden im Rahmen eines Hörspielseminars bei Heiner Goebbels im ersten Studienjahr. 2009 Stipendiatin an der Akademie der Künste Berlin in der Sektion Film- und Medienkunst. Hörspiele u.a. "Ausbrennen - Songs von der Selbstverwertung oder Melodien für den Feierabend" (SWR 2013), "The Black Hole Radio" (SWR, Hörspiel des Monats Juni 2015), "Holzschnitzer - wo ist denn die Sonne direkt über uns?" (Deutschlandradio Kultur 2016). Regie und Bearbeitung bei "Die Jahre" von Annie Ernaux (HR 2018) und "Heterotopia" (Deutschlandfunk Kultur 2018). Zuletzt: Regie von "In Stanniolpapier" von Björn SC Deigner (SWR 2019, Hörspiel des Monats). Luise Voigt lebt in Berlin. Fünf Flure, eine Stunde

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