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Mittwoch 08:30 Uhr SWR2

SWR2 Wissen

Hoffnung bei Alzheimer - Erstes Medikament und bessere Diagnostik Feature Von Dorothea Brummerloh In Deutschland leben rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz, die meisten haben Alzheimer. Eine wirksame Therapie gibt es nicht, obwohl weltweit jahrzehntelang intensiv daran geforscht wurde. Hoffnung weckt das Medikament Leqembi, das im Juli 2023 in den USA zugelassen wurde. Es verlangsamt das Nachlassen der Denk- und Merkfähigkeit im Frühstadium von Alzheimer. Andere Forscher fanden Schutzfaktoren im Erbgut, die Nervenzellen vor dem Absterben bewahren, und Biomarker, die möglicherweise den Verlauf der Erkrankung verzögern. Auch an der Früherkennung wird gearbeitet.

Mittwoch 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Selbstbild und Authentizität Was unser Selbstbild bestimmt Wie formbar ist das Ich? Authentisch leben Die Kunst man selbst zu sein Das Kalenderblatt 28.02.1962 "Papas Kino" wird für tot erklärt Von Martin Trauner . Was unser Selbstbild bestimmt - Wie formbar ist das Ich? Autorin: Justina Schreiber / Regie: Martin Trauner Wie und wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Diese Fragen beschäftigen uns zeitlebens. Identität hängt eng mit dem eigenen Selbstbild zusammen. Es festigt sich durch soziale Interaktionen. Auch Geschlecht, Kultur, Klasse und ethnische Zugehörigkeiten haben Einfluss. Frühe Erfahrungen und übernommene Bewertungen nach dem Motto "Mit dir gibt es immer Streit!" bilden Wiederholungsmuster heraus, die die Persönlichkeit prägen. Gedanken und Gefühle beeinflussen unsere Handlungen und umgekehrt: "Das kann ich nicht, also probiere ich es gar nicht erst aus!" Das eigene Selbstbild wirkt immer begrenzend, es gibt Struktur, Halt und Orientierung: "So bin ich eben. Ich brauche viel Nähe, Distanz, Schlaf oder Abwechslung!" Doch es ist nie zu spät, das in Frage zu stellen. Therapien können dabei helfen, das Selbstbild und damit das eigene (Er-)Leben zu ändern. Authentisch leben - Die Kunst man selbst zu sein Autor: Niklas Nau / Regie: Martin Trauner Ständig sind wir heute auf der Suche nach dem Authentischen: Dem authentischen Thai-Restaurant - "Da sitzen immer viele Asiaten drin, muss also super sein"; dem authentischen Kultur-Urlaub - weg von breiten Touristen-Trampelpfaden und rein in den echten Dschungel der fremden Kultur; und dem authentischen Kunstwerk - stundenlanges Anstehen für ein Selfie mit der Mona-Lisa, Millionensummen für Originale, die nur Experten als solche erkennen können. Vor allem aber sind wir auf der Suche nach dem authentischen Ich. "Sei du selbst!" ist der Schlachtruf einer ganzen Armada von Lebens- und Berufsratgebern. Doch was genau ist "authentisch"? Warum ist Authentizität so wichtig für uns? Und was, wenn das "authentische Ich" ein ziemlich mieser Charakter ist? Erstsendung 23. Mai 2018 Moderation: Florian Kummert Redaktion: Susanne Poelchau

Mittwoch 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Offene Beziehungen und die Treue Offene Beziehungen Das Ende der Monogamie? Treue Vom Wert der Loyalität Das Kalenderblatt 28.02.1962 "Papas Kino" wird für tot erklärt Von Martin Trauner . Offene Beziehungen - Das Ende der Monogamie? Autorin: Karin Lamsfuß / Regie: Kirsten Böttcher Laut Umfragen geht fast jeder Dritte irgendwann im Leben fremd. Gleichzeitig ist Ehrlichkeit einer der höchsten Werte in einer Partnerschaft. Warum also die Affäre geheim halten? Manche Paare öffnen die Beziehung und stehen sich gegenseitig zu, einander fremdzugehen. Mal macht nur einer von beiden davon Gebrauch, mal beide. Die Bandbreite geht von einem einmaligen One-Night-Stand bis hin zu einer Zweitbeziehung, die parallel läuft. Es gibt Paare, für die passt dieses Modell. Sie scheinen weniger von Eifersucht, Verlustangst geplagt und ihnen sind Besitzansprüche fremd. Andere hingegen stimmen nur zähneknirschend zu - aus der Angst, den Partner oder die Partnerin zu verlieren. Doch es geht ihnen nicht gut dabei. Sie sorgen sich, wenn der Partner sich mit "der Anderen", "dem Anderen" trifft, haben quälende Fantasien. Die Bilder im Kopf lassen sie nicht mehr los. Langfristig kann das die Partnerschaft zerstören. Doch Evolutionsbiologen betonen, dass die Menschen gar nicht für die Monogamie geschaffen wären. Warum also nicht offen damit umgehen? Schließlich steht nirgends geschrieben, dass man nur einen Menschen lieben kann! Treue: vom Wert der Loyalität Autor: Andreas Hauber / Regie: Sabine Kienhöfer Treue in Beziehungen klingt in den Ohren mancher Menschen beinahe antiquiert. Ist der moderne Mensch doch frei, selbstbestimmt und unabhängig. Und wieso sollte er das dann nicht auch in seinen Beziehungen sein? Üblicherweise denkt man, wenn von Treue oder Untreue die Rede ist, sofort an Sexualität. Beinahe so, als würde sich Treue nur auf das Körperliche zwischen zwei Menschen beziehen. Dabei steckt in dem Begriff viel mehr und er geht viel tiefer. Nicht zuletzt ist die Treue eng mit dem "Vertrauen" verwandt. Natürlich waren sich Menschen in allen Zeiten zeitweise oder auch grundsätzlich untreu. Auch wenn sie sich Treue versprochen haben. Aber nur weil das so ist, muss das nicht heißen, dass die Treue wertlos geworden ist. Treue ist in ihrer Vielschichtigkeit nicht nur eine Tugend, sondern letztendlich ein wesentlicher Pfeiler unseres Zusammenlebens. Wobei sie nicht rein positiv besetzt ist, wenn sie als völlige Unterwerfung gedeutet wird. "Meine Ehre heißt Treue" war der Wahlspruch der SS zur Zeit des Nationalsozialismus. Treue hat auch Grenzen und es ist Sache von Gesellschaften bzw. Partnern, diese Grenzen auszuhandeln. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Bernhard Kastner

Mittwoch 16:05 Uhr SWR2

SWR2 Impuls

Wissen aktuell Feature

Mittwoch 19:00 Uhr rbb Kultur

Feature

Mittwoch 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Der Frust des Fleisches Wie die Tierhaltung zur Industrie wurde Von Manuel Waltz Bis in das Industriezeitalter hinein lebten Mensch und Tier in enger Gemeinschaft. Auf einem normalen Bauernhof gab es Pferde, Rinder, Schweine, Schafe, Hühner, Gänse und Enten - viele Arten, aber nur wenige Tiere von einer Art. Die Tiere waren in mancher Hinsicht Nutz- und Haustiere und sie bekamen das Futter, das auf dem Bauernhof selbst erzeugt wurde. Doch die Nachfrage nach Fleisch und Eiern stieg und stieg. Die Tierhaltung wurde industrialisiert. Dabei war sie nicht nur Gegenstand dieser Entwicklung sondern wurde einer ihrer Motoren. Die Transportbänder der Chicagoer Schlachthöfe dienten Henry Ford als Vorbild für die neue Organisation der Automobilproduktion. Eine Geschichte der Massentierhaltung, die der Frage nachgeht, wie die Verbindung reißen konnte zwischen dem Steak auf dem Teller, dem Tier, von dem es stammt und den Menschen. Eine Entwicklung , die nicht zufällig passiert ist.

Mittwoch 21:00 Uhr WDR4

WDR 4 Legenden

Mit Tom Petersen Große Alben und die Ereignisse dahinter, Künstlerporträts, Reportagen und Features: Jede Sendung dreht sich um eine andere Musiklegende, liefert Hintergründe und unterhaltsame Fakten aus über 50 Jahren Rock- und Popmusik. zur vollen Stunde WDR aktuell

Mittwoch 22:30 Uhr HR2

Jazzfacts

What"s going on? - Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | Sebastian Studnitzky Trompeter Sebastian Studnitzky hat sein Werk "Memento" von 2015 neu eingespielt - mit einem Orchester in Odessa, mitten im Krieg.

Dienstag Donnerstag